Chronik
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Am Sonntag, den 26. Januar 1936 vormittags um 9.30 Uhr versammelten sich 32 Männer aus Pönitz und Steenrade in Weidemanns Hotel, um eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. So geschrieben im Gründungsprotokoll. Als erster Brandmeister der Wehr wurde Hans Kneese gewählt. Nachdem die Abteilungsführer Adolf Schrörs und Johan Kruse, sowie die Maschinisten Walter Hinz und Heinrich Ebentheuer ebenfalls gewählt waren, wurde die Motorspritze vom anwesenden Landesbrandmeister Kaaksteen abgenommen. Damit war die Freiwillige Feuerwehr Pönitz gegründet. Die Versammlung wurde im damaligen tausendjährigen Reich nicht mit einem dreifachen "Gut Wehr", sondern mit einem dreifachen "Sieg Heil auf den Führer" geschlossen. Zu der ersten Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der damaligen Gemeinde Gleschendorf fuhren 19 Kameraden der Wehr mit dem Fahrrad am 4.November 1937 nach Scharbeutz. Während des 2. Weltkrieges mußte die Wehr, die jetzt nur noch aus älteren und kriegsdienstuntauglichen Kameraden bestand, 30mal ausrücken, um in den Städten Kiel, Lübeck und Hamburg nach feindlichen Luftangriffen Löschhilfe zu leisten. Nach dem Krieg wurde die Wehr vollständig motorisiert. Zwei im Raum Pönitz-Gleschendorf liegengebliebene Feuerlöschfahrzeuge der kapitulierten Wehrmacht wurden in Pönitzer Garagen geschafft. Die Fahrzeuge, ein LF15 und ein LF-TSA 8 haben dann 27 Jahre lang bei der Wehr Pönitz ihren Dienst getan, bis im Jahre 1972 ein TLF 16 von der Wehr Reinbeck übernommen wurde. Weil der immer stärker werdende Straßenverkehr, besonders auf der B207, zu vielen schweren Verkehrsunfällen führte, wurde der Wehr 1968 ein GW-1 vom Kreis zur Verfügung gestellt, der auch in ganz Ostholstein zum Einsatz kam. Heute verfügt die Wehr über ein TLF 8/18, ein LF 8/6, einen GW, einen MTW sowie ein Schlauchboot und ein Ölbindemittelanhänger. Die räumliche Unterbringung erfolgte 1972, als die Gemeinde das heutige Feuerwehrgerätehaus von der Schleswag kaufte. Zahlreiche Einsätze hat die Wehr bis heute zu verzeichnen. Einige markante waren die Großfeuer in der Waldschänke und in Vierlinden. 1966 die Überschwemmung der Wakenitz, Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen, die unendlichen Einsätze auf der Pönitzer Schuttkuhle, die Bergung von Ertrunkenen, sowie 1983 der Brand von Weidemanns Getreidesilo.
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Die Pönitzer Wehrführer waren:
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